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Wissenszielen erzielen eine nachhaltige Wirkung

Nur wenn aus dem Zielbild der Organisation auch Ableitungen auf das in Zukunft relevante Wissen folgen, ist eine nachhaltige Steuerung des Wissensflusses möglich. Das NEOtransfer-Modell bildet neun Bausteine des Wissensmanagements ab, mit denen Organisationen ihren Wissenstransfer gestalten können. Der Baustein „Wissensziele setzen“ unterstützt mit der Leitfrage, welches Wissen für die Organisation in Zukunft relevant sein könnte. Denn nur wer eine Vorstellung davon entwickeln kann, welche Fähigkeiten und Kompetenzen in den kommenden Jahren benötigt werden, kann sein Geschäftsmodell stetig weiterentwickeln. Wir erklären, wie Sie in vier Schritten aus ersten Überlegungen zu smarten Zielen für Ihren Wissenstransfer kommen.  

Wissenziele

Trends erkennen & bewerten 

Im ersten Schritt geht es darum, die Trends und Entwicklungen zu erkennen, die das Organisationsumfeld und das Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren beeinflusst und geprägt haben. Können diese in die Zukunft fortgeschrieben werden? Wie werden sie sich entwickeln, welche Veränderungen sind bereits spürbar, welche sind nur vage Prognosen?  

Ob beim Blick zurück oder nach vorne, in diesem Schritt sind Impulse von außen eine große Bereicherung und unerlässlich. Sprechen Sie mit Ihren Kunden, stellen Sie sicher, dass beispielsweise Erfahrungen aus dem Vertrieb oder dem Kundendienst in Ihre Überlegungen mit einfließen. Lassen Sie Ihren Blick in die Zukunft durch Zukunftsstudien aus der Wissenschaft weiten. Schauen Sie auf die sogenannten „Megatrends“. Welche Bereiche können für Sie relevant werden, wo tauchen für Sie neue Begriffe auf?  

Wissensziele Ablauf

Zukunftsbild abgleichen 

Ideal ist es, die Entwicklung der Wissensziele in den Strategieprozess der gesamten Organisation zu integrieren. Wird das Zielsystem des Wissensmanagements zeitlich versetzt entwickelt, gilt es im zweiten Schritt, die Erkenntnisse aus der Trendanalyse mit dem Zielbild der Unternehmensstrategie abzugleichen. Wie passen die Annahmen zusammen? Finden sich die aus der Wissensperspektive relevanten Trends und Entwicklungen im übergeordneten Zielbild der Organisation wieder? Gibt es Widersprüche? Falls ja, gehen Sie diesen auf den Grund. Welche Annahmen gab es zu welchem Zeitpunkt der Zukunftsbetrachtung, welche Faktoren haben zu diesem Bild geführt? 

In dieser Phase helfen Ihnen Visualisierungen weiter. Sie dienen nicht nur dafür, sich ein Gesamtbild – beispielsweise in Form einer Karte oder unter Nutzung einer Metapher – zu schaffen, sie erleichtern auch die spätere Kommunikation Ihrer Wissensziele in der Organisation. 

Ableitungen für das Wissensmanagement und die Wissensziele 

In den vorherigen Schritten wurde ein gemeinsames Zukunftsbild erstellt, welches die Perspektive des Wissensmanagements abbildet und stimmig in die Vorstellung der gesamten Organisation passt. Nun gilt es, die entsprechenden Ableitungen für das Wissensmanagement zu treffen. Definieren Sie Wissensbereiche, die durch das neue Zukunftsbild betroffen sind. Orientieren Sie sich dabei an Ihrer Aufbauorganisation und den Bausteinen des NEOtransfer-Modells. Wo besteht beispielsweise Handlungsbedarf durch Trends wie eine zunehmende Digitalisierung von Arbeitsabläufen? Müssen beispielsweise durch Entwicklungen wie den demografischen Wandel Prozesse beim Ausscheiden von Mitarbeitenden angepasst werden?  

Smarte Wissensziele formulieren 

Im letzten Schritt brechen Sie die Ableitungen auf konkrete Wissensziele für einzelne Funktionsbereiche runter. So könnte sich aus einem Zukunftsbild beispielsweise ein umfassender Schulungsbedarf für Ihre Mitarbeitenden ergeben haben. Formulieren Sie mit Hilfe der Smart-Formel (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert) die Ziele für Ihr Weiterbildungsmanagement oder die zuständigen Kolleg:innen der Personalentwicklung. Sofern Sie mit OKRs (Objective Key Results) arbeiten, eignet sich das Wissensmanagement ideal als „Objective“. Abschließend überlegen Sie, wie Sie den Prozess der Wissensziele dauerhaft in Ihren Strategieprozess und das Strategiecontrolling einbauen können. 

Gerne begleiten wir Sie auf dem Weg zu Ihren Wissenszielen und gestalten mit Ihnen den Wissenstransfer Ihrer Organisation. Sprechen Sie uns an! 

 

 

 

 

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